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Deutschland - Karlsruhe Teilnahmewettbewerb für das Projekt ViDia Kliniken Karlsruhe Neubau 2. Bauabschnitt, Vergabeverfahren Vergabepaket 1-Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Teilnahmewettbewerb für das Projekt ViDia Kliniken Karlsruhe Neubau 2. Bauabschnitt, Vergabeverfahren Vergabepaket 1-Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik
OJ S 166/2026 28/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Teilnahmewettbewerb für das Projekt ViDia Kliniken Karlsruhe Neubau 2. Bauabschnitt, Vergabeverfahren Vergabepaket 1-Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik
Beschreibung: ViDia Kliniken Karlsruhe, Neubau 2. Bauabschnitt - Vergabepaket 1 Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik (Integrierte Projektabwicklung/ IPA im Mehrparteienvertrag)
Kennung des Verfahrens: 10b6aa16-d164-4b2c-8c9c-a64c1066630a
Interne Kennung: 3-1-2026
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Es findet eine Vergabe in Losen statt; dieses Vergabepaket 1 ist zusammen mit den Vergabepaketen 2 bis 6 Teil der Gesamtmaßnahme, wird jedoch einzeln veröffentlicht und stellt ein eigenständiges Vergabeverfahren dar. Eine Bewerbung auf mehrere Vergabepakete durch denselben Bieter ist grundsätzlich nicht zugelassen. Bewerber-/Bietergemeinschaften sind vorbehaltlich § 1 GWB zugelassen (haften gesamtschuldnerisch); die Erklärung gemäß Formblatt A.04 ist beizufügen. Eine Eignungsleihe durch Nachunternehmer ist möglich (Formblatt A.05); weitere, nicht zur Eignungsleihe erforderliche Nachunternehmer können informatorisch benannt werden (Formblatt A.06). Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB i.V.m. § 142 Nr. 2 GWB finden Anwendung; ferner § 21 AEntG. Mit dem Teilnahmeantrag sind einzureichen: Formblatt Teilnahmeantrag und Bewerbereigenerklärungen (A.01), Formblatt Vertraulichkeitserklärung (A.02), Formblatt Auftragsverarbeitungsvertrag/DS-GVO (A.03), ggf. Formblatt Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung (A.04), ggf. Formblatt Nachunternehmer/Eignungsleihe (A.05), ggf. Formblatt weitere Nachunternehmer informatorisch (A.06) sowie das Formblatt Referenzen (A.07, mindestens 2, höchstens 3 Referenzprojekte).
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71315000Haustechnik, 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Teilnahmewettbewerb für das Projekt ViDia Kliniken Karlsruhe Neubau 2. Bauabschnitt, Vergabeverfahren Vergabepaket 1-Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) nach HOAI Leistungsphasen 2 bis 9 mit krankenhausspezifischen notwendigen Besonderen Leistungen für den Neubau des 2. Bauabschnitts der ViDia Kliniken Karlsruhe. Der zweite Bauabschnitt entsteht unmittelbar neben dem fertiggestellten ersten Bauabschnitt (Ersatzneubau 1) und wird technisch, organisatorisch und betrieblich vollständig in den bestehenden Klinikcampus integriert. Geplant sind unter anderem die Erweiterung der Operations- und Intensivbereiche sowie zusätzliche Flächen für Radiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie, Onkologie, Pneumologie, Endoskopie, Diabetologie sowie Thorax- und Gefäßchirurgie, ferner die Krankenhausapotheke sowie weitere Untersuchungs-, Behandlungs- und Stationsbereiche. Insgesamt entstehen voraussichtlich rund 24.000 m² Nutzfläche (NUF). Zu den Leistungen zählen: Fachplanung Technische Ausrüstung einschließlich Gesamtkoordination TGA, Brandschutzplanung, Schallschutz für mechanische Geräte und Durchdringungen, Planungsleistungen für Wartungsleistungen, Medizintechnikplanung und -koordination, Planung der elektrischen Versorgung der Baustelle, Reinraum- und Hygieneplanung (OP, Intensiv, AEMP, Isolierstationen), Fachplanung Gebäudeautomation und Leittechnik, Fachplanung Aufzugs- und Förderanlagen sowie Fachplanung Gasversorgung medizinischer Gase. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer Integrierten Projektabwicklung (IPA) als Mehrparteienvertrag (Stufenvertrag) mit den Phasen 1.1 bis 1.3 (Planung), Phase 2 (Bauphase) und Phase 3 (Gewährleistungsphase). Die Phasen 1.2, 1.3, 2 und 3 werden zunächst lediglich optional beauftragt. Die Durchführung erfolgt bei laufendem Krankenhausbetrieb; ein enges Schnittstellenmanagement zum bestehenden Ersatzneubau 1 sowie Anforderungen aus dem Bereich Kritische Infrastrukturen (KRITIS) und IT-Sicherheit sind zu berücksichtigen. Gegenstand dieser Vergabe ist ein Auftrag über Planungsleistungen für das Vergabepaket 1 "Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik". Ziel des Teilnahmewettbewerbs und des anschließenden Verhandlungsverfahrens ist es, ein Team aus Partnern zusammenzustellen, die das Projekt gemeinsam auf Basis einer Integrierten Projektabwicklung (IPA) im Mehrparteienvertrag umsetzen. Dieses Vergabepaket ist eines von insgesamt sechs Vergabepaketen (Vergabepaket 1 bis 6), die jeweils einzeln veröffentlicht werden und je ein eigenständiges Vergabeverfahren darstellen. Angebote sind nur für ein Vergabepaket zulässig (keine Mehrfachbewerbung). Die Auswahl der Team-Partner erfolgt in sechs zeitlich versetzten Vergabeverfahren (Vergabepaket 1 Planung Technische Gebäudeausrüstung und Medizintechnik, Vergabepaket 2 Objektplanung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung, Vergabepaket 3 Tiefbau, Rohbau, Fassade und Dach, Außenanlagen, Vergabepaket 4 Innenausbau, Vergabepaket 5 Bauleistungen Haustechnik Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima und Vergabepaket 6 Bauleistungen Elektrotechnik, Gebäudeautomation, Informations- und Kommunikationstechnik). Gegenstand des vorliegenden Vergabepakets sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (TGA) einschließlich Medizintechnikplanung und -koordination.
Interne Kennung: 3-1-2026
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71315000Haustechnik, 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Mit Zuschlagserteilung erfolgt zunächst die Beauftragung mit Planungs- und Beratungsleistungen (Phase 1.1). Der Auftraggeber entscheidet nach Prüfung der jeweiligen Planungsergebnisse, ob er jeweils die weiteren optionalen Leistungsstufen (Phase 1.2, Phase 1.3 sowie die optionale Bauphase Phase 2) abruft. Dem Auftraggeber steht es frei, die Optionen ganz, teilweise oder gar nicht abzurufen; ein Anspruch auf Vergütung über die bereits erbrachten Leistungen hinaus besteht nicht.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftrag ist als Mehrparteienvertrag (Integrierte Projektabwicklung, IPA) mit den übrigen ausgewählten Bietern der weiteren Vergabepakete auszuführen. Die Vergütung der Planungsphase erfolgt auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn); die Vergütung der optionalen Bauphase erfolgt ebenfalls auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn) ergänzt um ein Bonus-/Malussystem in Bezug auf die vereinbarten Zielkosten (Beteiligungsbeitrag/ Beteiligungs-Pool). Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Mitwirkung in einer gemeinsamen Co-Location auf dem Klinikgelände in Karlsruhe. Es gelten die Regelungen zur Korruptionsprävention und Compliance sowie zur Sanktionslistenprüfung gemäß den Bewerbungsbedingungen (Anlage TNW.02).
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderungen: Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) aus mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren von mindestens EUR 6.000.000,00 netto. Bei Bewerbergemeinschaften ist der kumulierte Umsatz aller Mitglieder maßgeblich. Nachweis durch Eigenerklärung. Die Angaben sind in dem zur Verfügung gestellten Formular zu machen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Bankerklärungen, Jahresabschlüsse bzw. Auszüge hieraus oder Umsatzerklärungen zu verlangen.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderungen: Durchschnittlich mindestens 35 Beschäftigte (Ingenieure und Mitarbeitende mit vergleichbarer beruflicher Qualifikation im relevanten Leistungsbild (Technische Ausrüstung)) in den letzten drei Kalenderjahren. Nachweis durch Eigenerklärung. Die Angaben sind in dem zur Verfügung gestellten Formular zu machen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderungen: Mindestens zwei Referenzprojekte: Referenzprojekt 1 mit einer Nutzfläche von mindestens 10.000 m² (NUF) und Baukosten der Kostengruppen 200 bis 700 von mindestens EUR 85.000.000,00 brutto; Referenzprojekt 2 mit einer Nutzfläche von mindestens 7.500 m² (NUF) und Baukosten der Kostengruppen 200 bis 700 von mindestens EUR 50.000.000,00 brutto. Beide Referenzprojekte müssen sich auf ein Krankenhaus oder eine vergleichbar komplexe bauliche Anlage beziehen, mindestens die Leistungsphasen 3 bis 5 HOAI umfassen und innerhalb der letzten fünf Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist zumindest hinsichtlich der Leistungen der Ausführungsplanung (Lph. 5 HOAI) abgeschlossen worden sein. Auswahlkriterien: Der Auftraggeber wird die Teilnahmeanträge anhand der genannten Kriterien bewerten und danach diejenigen 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auffordern, die alle Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl erreicht haben. Liegen mehrere Bewerber mit gleicher Punktzahl auf Platz 5, entscheidet das Los. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren auch mit weniger als 5 Bewerbern fortzusetzen, sofern sich weniger Bewerber qualifizieren; er kann zudem einen weiteren Bewerber zulassen, sofern dies für einen wirksamen Wettbewerb erforderlich ist. Im Einzelnen: In die Auswahlwertung fließen das Referenzprojekt 1 und Referenzprojekt 2 ein. Zusätzlich kann ein drittes Referenzprojekt zur Auswahlwertung optional eingereicht werden. Dieses muss die Mindestanforderungen an das Referenzprojekt 2 erfüllen und wird im Rahmen der Auswahlwertung berücksichtigt. Durch die Einreichung eines dritten Referenzprojekts können zusätzliche Wertungspunkte erzielt werden. Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand der insgesamt erreichten Punktzahl. Die Auswahl unter den Bewerbern, die die Mindestkriterien erfüllen, erfolgt anhand von Auswahlkriterien (u. a. Projektgröße, Nutzungsart/Komplexität des Gebäudes, Bauen im laufenden Betrieb, Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in die Planung, Erfahrung mit Lean Design/Lean Construction, Erfahrung mit Building Information Modeling). Alle Auswahlkriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Nachweis durch Eigenerklärung. Die Angaben sind in dem zur Verfügung gestellten Formular zu machen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 100,00
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber hat die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Sofern der Bewerber seinen Sitz in einem Staat hat, in dem für die Berufsausübung eine Eintragung in ein Berufsregister erforderlich ist, ist diese Eintragung nachzuweisen; andernfalls durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs, der Eintragung in die Handwerksrolle oder einer Gewerbeanmeldung. Zusätzlich ist die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft nachzuweisen (bzw. bei ausländischen Unternehmen die entsprechende Versicherung im Heimatland oder spätestens vor Zuschlagserteilung die Versicherung bei der deutschen Berufsgenossenschaft).
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber hat die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nachzuweisen. Sofern der Bewerber seinen Sitz in einem Staat hat, in dem für die Berufsausübung eine Eintragung in ein Berufsregister erforderlich ist, ist diese Eintragung nachzuweisen; andernfalls durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs, der Eintragung in die Handwerksrolle oder einer Gewerbeanmeldung. Zusätzlich ist die Anmeldung zur Berufsgenossenschaft nachzuweisen (bzw. bei ausländischen Unternehmen die entsprechende Versicherung im Heimatland oder spätestens vor Zuschlagserteilung die Versicherung bei der deutschen Berufsgenossenschaft).
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Persönliche Referenzen des Schlüsselpersonals
Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt eine unterschiedliche Gewichtung der indikativen und finalen Angebote. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 40 %, bezogen auf das finale Angebot mit 20 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot insgesamt mit 30 %, bezogen auf das finale Angebot mit 20 % gewichtet. Die drei Konzepte (projektbezogenes Personaleinsatzkonzept, Konzept Zusammenarbeit im IPA-Team, Technisches Konzept) werden innerhalb dieses Zuschlagskriteriums jeweils gleich gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Assessment Center (Kooperationsfähigkeit)
Beschreibung: Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Das Assessment Center wird nach Abgabe der indikativen Angebote durchgeführt und wird daher erst im Rahmen der Wertung der finalen Angebote als Zuschlagskriterium berücksichtigt. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Beteiligungsbeitrag
Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 6 %, bezogen auf das finale Angebot ebenfalls mit 6 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 6
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Stundenverrechnungssatz
Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 20 %, bezogen auf das finale Angebot ebenfalls mit 20 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Reise- und Unterkunftskosten
Beschreibung: Alle Kriterien sind im Detail in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. Es erfolgt teilweise eine unterschiedliche Gewichtung der Kriterien bei den indikativen und finalen Angeboten. Dieses Kriterium wird bezogen auf das indikative Angebot mit 4 %, bezogen auf das finale Angebot ebenfalls mit 4 % gewichtet. Unter "Gewichtung" ist nachfolgend die Gewichtung der finalen Angebote angegeben.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 4
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 18/09/202623:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Vertragserfüllungssicherheit i.H. von 5% der Netto- Auftragssumme (Einzelheiten regelt der Vertrag; dieser wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.)
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/09/202614:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der Auftrag ist als Mehrparteienvertrag (Integrierte Projektabwicklung, IPA) mit den übrigen ausgewählten Bietern der weiteren Vergabepakete auszuführen. Die Vergütung der Planungsphase erfolgt auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn); die Vergütung der optionalen Bauphase erfolgt ebenfalls auf Basis der tatsächlich entstandenen Kosten (Stundenverrechnungssätze inkl. angebotenem Gewinn) ergänzt um ein Bonus-/Malussystem in Bezug auf die vereinbarten Zielkosten (Beteiligungsbeitrag/ Beteiligungs-Pool). Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Mitwirkung in einer gemeinsamen Co-Location auf dem Klinikgelände in Karlsruhe. Es gelten die Regelungen zur Korruptionsprävention und Compliance sowie zur Sanktionslistenprüfung gemäß den Bewerbungsbedingungen (Anlage TNW.02).
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Wurde der Zuschlag bereits wirksam erteilt, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax/E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsantrag setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ferner unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Es wird ferner auf die Fristen des § 135 Abs. 2 GWB verwiesen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG (ViDia Kliniken)
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Vincentius-Diakonissen-Kliniken gAG (ViDia Kliniken)
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Erweiterung Ganztagesgrundschule in Appenweier/Urloffen - Objektplanung
Beschreibung: Bei der Baumaßnahme handelt es sich um die Erweiterung der 2-zügigen Schauenburg-Grundschule in Urloffen. Das erforderliche Raumprogramm ergibt sich aus dem zukünftigen Bedarf der umfänglichen Ganztagesbetreuung. Das Grundstück mit den Flurstücksnummern 3320/1 liegt am östlichen Ortsrand der Gemeinde Urloffen in direkter Nachbarschaft zur Grundschule, Sporthalle und zum Kindergarten. Das Baugrundstück wird von Osten über die Schauenburgstraße, die bestehende Stellplatzfläche und den Schulhof erschlossen. Mit dem Neubau des Ganztagespavillons soll die Idee eines durchgrünten „Kindercampus“ mit unterschiedlichen Betreuungsangeboten weiter gestärkt wer-den. Die Kostenschätzung (erstellt 09/2025) beläuft sich auf: KG 300: 1.478.838,32 € brutto KG 400: 501.228,00 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI mit den Leistungsphasen 3-8. Es erfolgt zunächst eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphase 3 und die Leistungsphase 4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-8. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Kennung des Verfahrens: 0c51cb12-e0d7-4b7d-a1bf-929030e98850
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Schauenburgstraße
Stadt: Appenweier
Postleitzahl: 77767
Land, Gliederung (NUTS): Ortenaukreis(DE134)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Betrug: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123+124 GWB
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Erweiterung Ganztagesgrundschule in Appenweier/Urloffen - Objektplanung
Beschreibung: Bei der Baumaßnahme handelt es sich um die Erweiterung der 2-zügigen Schauenburg-Grundschule in Urloffen. Das erforderliche Raumprogramm ergibt sich aus dem zukünftigen Bedarf der umfänglichen Ganztagesbetreuung. Das Grundstück mit den Flurstücksnummern 3320/1 liegt am östlichen Ortsrand der Gemeinde Urloffen in direkter Nachbarschaft zur Grundschule, Sporthalle und zum Kindergarten. Das Baugrundstück wird von Osten über die Schauenburgstraße, die bestehende Stellplatzfläche und den Schulhof erschlossen. Mit dem Neubau des Ganztagespavillons soll die Idee eines durchgrünten „Kindercampus“ mit unterschiedlichen Betreuungsangeboten weiter gestärkt wer-den. Die Kostenschätzung (erstellt 09/2025) beläuft sich auf: KG 300: 1.478.838,32 € brutto KG 400: 501.228,00 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI mit den Leistungsphasen 3-8. Es erfolgt zunächst eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphase 3 und die Leistungsphase 4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-8. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Interne Kennung: LOT-0001 E52941286
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Schauenburgstraße
Stadt: Appenweier
Postleitzahl: 77767
Land, Gliederung (NUTS): Ortenaukreis (DE134)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Verpflichtungserklärung nach den Vorgaben des Tariftreue und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1,5 Mio. € für Personenschäden, min. 1 Mio. € für sonstige Schäden vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden. Oder alternativ eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zu den Gesamtumsätzen des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 4 VgV. Der geforderte Mindestumsatz beträgt im Mittel 0,25 Mio. €.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Darstellung einer Referenzliste für vergleichbare Leistungen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen gem. § 5 HOAI der letzten 5 Jahre (Fertigstellung muss zwischen 01.08.2021 und 31.07.2026 erfolgt sein) mit folgenden Angaben gem. §46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: o Projekt, Projektart, -größe (NF in m²) und Komplexität (Honorarzone) o öffentliche oder private Auftraggeberschaft o Bearbeitete Leistungsphasen o Baukosten (KG 300+400 netto) nach Kostenfeststellung, o Leistungs- /Bearbeitungszeitraum Die Angaben sind für min. 1 Referenzprojekt mit folgenden Mindestanforderungen zu machen: o Neubau (min. Honorarzone III, min. LPH 3-8, Baukosten (KG 300+400) min. 1,0 Mio. € netto)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Verbindliche namentliche Benennung der vorgesehenen Projektleitung und deren Stellvertretung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur techn. Ausrüstung und zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Berufszulassung (Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister) gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ (z.B. Kammereintrag) oder vergleichbare Qualifikation gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV. Die Person muss maßgeblich am Projekt beteiligt sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis zu den in den letzten drei Jahren Beschäftigten und der Führungskräfte des Bewerbenden / der Bewerbergemeinschaft gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die geforderte Mindestanzahl beträgt im Mittel 3 Beschäftigte inkl. Teilzeitkräfte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Bauleitung
Beschreibung: Fachliche Qualifikation der Projektleitung / Bauleitung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden
Beschreibung: Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbenden
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Beschreibung: Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Honorar
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 25/09/202610:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage, bei einer Zurückweisung auf elektronischem weg um 5 Kalendertage verkürzt, also 10 Kalendertage (§ 160 Absatz 3 Nr. 4 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße nach § 160 Abs. 3 Nummern 1-3 GWB innerhalb der dort genannten Fristen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Gemeinde Appenweier
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Appenweier
Registrierungsnummer: 08317005-A9731-37
Postanschrift: Ortenauer Str. 13
Stadt: Appenweier
Postleitzahl: 77767
Land, Gliederung (NUTS): Ortenaukreis (DE134)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Frau Kathrin Mühlbauer (Harrer Ingenieure GmbH)
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – TGA-Planungsleistungen Anlagegruppen 440, 450 LPH 3-8, § 55 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums
OJ S 166/2026 28/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: TGA-Planungsleistungen Anlagegruppen 440, 450 LPH 3-8, § 55 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums
Beschreibung: Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation vorzunehmen.
Kennung des Verfahrens: 007c6c17-d5f1-45f4-ae24-1b351feffa50
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71356400Technische Planungsleistungen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6RDYDEC6TBH# Alle Anfragen sind über die Kommunikationsfunktion der vorgenannten Vergabeplattform zu stellen. Eine Registrierung gewährleistet, dass Sie immer auf dem aktuellen Stand des Verfahrens sind. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie das Angebot in elektronischer Form über das Bietertool hochladen müssen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: TGA-Planungsleistungen Anlagegruppen 440, 450 LPH 3-8, § 55 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums
Beschreibung: Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation vorzunehmen. Die zur Durchführung dieser Baumaßnahmen erforderlichen TGA-Planungsleistungen, Anlagengruppen 440 und 450, Leistungsphasen 3-8, § 55 HOAI (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation) sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Leistungsphasen 1 und 2, § 55 HOAI wurden bereits erarbeitet und sind nicht Gegenstand der Beauftragung. Sämtliche Planungsunterlagen der LP 1 und 2, § 55 HOAI sind den Vergabeunterlagen zur Kenntnis aller Bewerber beigefügt. Die Beauftragung der benötigten Planungsleistungen erfolgt gemäß HOAI.Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation vorzunehmen. Die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation dient der Erweiterung und qualitativen Verbesserung des neurologischen Behandlungsspektrums der Knappschaft Kliniken Bottrop. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung einer zeitgemäßen und funktional optimierten Station, die den besonderen Anforderungen der neurologischen Frührehabilitation gerecht wird. Die Planung berücksichtigt insbesondere kurze Wege für Pflege- und Therapieleistungen, eine klare Orientierung innerhalb der Station sowie die Schaffung eines therapeutisch unterstützenden Umfeldes für Patientinnen und Patienten. Durch die Neuordnung der Funktionsbereiche werden sowohl betriebliche Abläufe optimiert als auch die Aufenthaltsqualität verbessert. Die Maßnahme stellt einen wichtigen Baustein zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes dar. Eine Vergrößerung des Gebäudebestandes ist nicht Teil dieser Planung. Die haustechnischen Anlagen und der Brandschutz müssen an die neuen Nutzungen angepasst werden und werden durch die jeweiligen Fachplanungen untersucht und geplant. Die technische Gebäudeausrüstung ist auf die besonderen Anforderungen eines Krankenhausneubaus sowie der unterschiedlichen medizinischen Nutzungen /Versorgung auszulegen. Dieses umfasst insbesondere die Sanitär- und Medienversorgung, Wärme- und Kälteversorgung, Raumlufttechnik, Starkstrom- und Sicherheitsstromversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, Fördertechnik sowie die Gebäudeautomation. Die Fläche der ehemaligen Patientenstation 0B1 im Erdgeschoss des Hauptgebäudes soll ausgebaut werden für die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation. Das Entwurfskonzept orientiert sich an den funktionalen und betrieblichen Anforderungen einer modernen Abteilung zur neurologischen Frührehabilitation. Im Mittelpunkt der Planung stehen eine wirtschaftliche Flächennutzung, klare Funktionsabläufe sowie eine patientenorientierte Gestaltung. Die Anordnung der Patientenzimmer, Therapie- und Nebenräume ermöglicht kurze Wege für Pflegepersonal und Therapeutinnen bzw. Therapeuten. Gleichzeitig wird durch die räumliche Struktur eine gute Orientierung inner-halb der Station geschaffen. Die Aufenthaltsqualität wird durch helle, freundliche Materialien und eine übersichtliche Organisation der Nutzungsbereiche unterstützt. Besondere Berücksichtigung finden die Anforderungen an Barrierefreiheit, Hygiene, Schallschutz sowie die technische Gebäudeausrüstung. Grundlage der Planung bilden die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) sowie die krankenhaushygienische Fachstellungnahme. Die geplante Raumstruktur mit Ein- und Zweibettzimmern, den zugeordneten Nasszellen sowie den erforderlichen Funktions- und Nebenräumen entspricht grundsätzlich den hygienischen Anforderungen an Pflegeeinheiten. Im weiteren Planungsverlauf werden die Empfehlungen der hygienischen Fachplanung, insbesondere hinsichtlich der Ausstattung einzelner Funktionsräume, der Lagerorganisation sowie der Ausführung hygienischer Handwaschplätze und der Raumlufttechnik, berücksichtigt. Im Zuge der Vorentwurfsplanung wurde die Umsetzung in zwei verschiede-nen Baufeldern untersucht. 1. EG, Station 0A mit Technikzentrale 1. UG 2. EG, Station 0B1 mit Technikzentrale 1. UG Da beide Baufelder aufgrund der Spiegelgleichheit des Baukörpers eine sehr ähnliche Struktur und Grundfläche aufweisen, konnte die Planung in beiden Baufeldern in ähnlicher Qualität und Wirtschaftlichkeit abgebildet werden. Lediglich die Technikzentrale im 1. UG in Variante 2 weist eine deutlich geringere Aufstellfläche auf. Dieser Sachverhalt konnte jedoch in den Voruntersuchungen sowohl technisch und auch statisch positiv verifiziert werden. Aufgrund der strukturellen Nähe der Neuplanung zur Station in Baukörper 0B2 konnte sich die Bauherrenschaft für die Umsetzung der Variante 2 entscheiden. Diese wurde in der weiteren Vorplanung weiter abgebildet. Die Planung und spätere Umsetzung erfolgen unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebes. Die Versorgungssicherheit der bestehenden medizinischen Bereiche ist während sämtlicher Umschluss-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen sicherzustellen. Erforderliche Provisorien, Bauzustände, Umschaltungen und betriebliche Abstimmungen sind bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen. Die technischen Anlagen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Klimaanpassung zu planen. Die Planung ist mit der Objektplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutzplanung, Medizintechnik sowie den weiteren beteiligten Fachplanungen und den betrieblichen Anforderungen des Knappschaft Klinikums Bottrop abzustimmen.
Haupteinstufung(cpv): 71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71321000Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71356400Technische Planungsleistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Osterfelder Straße 157
Stadt: Bottrop
Postleitzahl: 46242
Land, Gliederung (NUTS): Bottrop, Kreisfreie Stadt (DEA31)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbegrenzt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anlage - Eigenerklärung Haftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anlage - Eigenerklärung über den Umsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Angabe des Umsatzes im Formular "Eigenerklärung über den Umsatz". Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt vorzulegen. Umsatzzahlen von Bietergemeinschaften werden addiert. Die Umsatzangaben verstehen sich ohne Umsatzanteile eines ggfs. beabsichtigt einzusetzenden Nachunternehmers.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anlage - Referenzen (Dienstleistungen) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung):
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufs- oder Handelsregisterauszug (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister mit dem Angebot einzureichen, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen (Mindestanforderungen) - a. Alle Referenzen müssen abgeschlossene Umbauten von Krankenhäusern und/oder medizinischen Einrichtungen mit einer Umbaufläche von mindestens 900 m2 betreffen. b. Alle Referenzen müssen abgeschlossene Baumaßnahmen (Vorlage einer Bauherrenerklärung ausreichend) der letzten 5 Jahre betreffen. Zeitraum gerechnet ab dem Tag der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge.)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen (Bewertung) - Referenz betrifft den Umbau einer medizinischen Station Umbau im laufenden Krankenhausbetrieb Leistungen für öffentlichen Auftraggeber (kirchliche Auftraggeber werden in diesem Kontext als öffentliche Auftraggeber gewertet) Ausführung mindestens der Leistungsphasen 3-8, § 55 HOAI Gesamthafte Ausführung der Anlagengruppen 440, 450 Zusätzliche Anforderung: für 1 der 3 Referenzen: Baukosten nach DIN 276 (300+400) brutto > = 1,5 Mio EUR 1x erreichbar
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 1 000,00
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anforderung an das Projektteam (PL und stellvertretende PL) - - PL mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Krankenhausbau - Stellvertretende PL mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Krankenhausbau - PL und stellvertretende PL nachgewiesene Erfahrung mit Umbaumaßnahmen im laufenden Krankenhausbetrieb (fachspezifische Qualifikation und persönliche Referenzen)
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Umsatzzahlen - Das ausgefüllte Formblatt "Umsatzzahlen". Nachweis des Gesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 - 2025) sowie über den Umsatzteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungen erzielt wurde, beides in Euro brutto. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt vorzulegen.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung - Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für sonstige Schäden abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein entsprechender Nachweis vorzulegen.
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufs- oder Handelsregister - Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einen Berufs- oder Handelsregisterauszug vorzulegen. Ebenso ist ein Handelsregisterauszug von jedem Nachunternehmer abzugeben, auf dessen Referenzen sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 21/09/202623:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/09/202610:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen werden nachgefordert. Bereits abgegebene, jedoch fehlerhafte oder unvollständige Angaben, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind grundsätzlich von der Nachforderung ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Auf die Vergabeunterlagen insbesondere auf die Teilnahmebedingungen wird verwiesen. Aufgrund der technischen Begrenzung ist eine Auflistung nicht möglich
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Rügepflicht Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 GWB). Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Objektplanungsleistungen LPH 3-8, § 34 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums
OJ S 166/2026 28/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Objektplanungsleistungen LPH 3-8, § 34 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums
Beschreibung: Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt auf dem Gelände Osterfelder Str. 157 im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation.
Kennung des Verfahrens: c8283a8a-f314-4943-bba5-8de11728c8a4
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6RDYDE6LBEC# Alle Anfragen sind über die Kommunikationsfunktion der vorgenannten Vergabeplattform zu stellen. Eine Registrierung gewährleistet, dass Sie immer auf dem aktuellen Stand des Verfahrens sind. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie das Angebot in elektronischer Form über das Bietertool hochladen müssen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Objektplanungsleistungen LPH 3-8, § 34 HOAI zum Bau eines neurovaskulären Zentrums
Beschreibung: Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop beabsichtigt auf dem Gelände Osterfelder Str. 157 im Erdgeschoss des Hauptgebäudes in einer ehemaligen Bettenstation den Ausbau und die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation. Die zur Durchführung dieser Baumaßnahmen erforderlichen Objektplanungsleistungen, Anlagengruppen 3-8, Leistungsphasen 3-8, § 34 HOAI (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation) sind Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Leistungsphasen 1 und 2, § 34 HOAI wurden bereits erarbeitet und sind nicht Gegenstand der Beauftragung. Sämtliche Planungsunterlagen der LP 1 und 2, § 34 HOAI sind den Vergabeunterlagen zur Kenntnis aller Bewerber beigefügt. Auf die den Vergabeunterlagen beigefügten Ausarbeitungen wird hingewiesen, insbesondere sind sämtliche Planungen im Lichte der beschriebenen Klimaanpassungsmaßnahmen vorzunehmen. Die Beauftragung der benötigten Planungsleistungen erfolgt gemäß HOAI. Die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation dient der Erweiterung und qualitativen Verbesserung des neurologischen Behandlungsspektrums der Knappschaft Kliniken Bottrop. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung einer zeitgemäßen und funktional optimierten Station, die den besonderen Anforderungen der neurologischen Frührehabilitation gerecht wird. Die Planung berücksichtigt insbesondere kurze Wege für Pflege- und Therapieleistungen, eine klare Orientierung innerhalb der Station sowie die Schaffung eines therapeutisch unterstützenden Umfeldes für Patientinnen und Patienten. Durch die Neuordnung der Funktionsbereiche werden sowohl betriebliche Abläufe optimiert als auch die Aufenthaltsqualität verbessert. Die Maßnahme stellt einen wichtigen Baustein zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes dar. Eine Vergrößerung des Gebäudebestandes ist nicht Teil dieser Planung. Die haustechnischen Anlagen und der Brandschutz müssen an die neuen Nutzungen angepasst werden und werden durch die jeweiligen Fachplanungen untersucht und geplant. Die technische Gebäudeausrüstung ist auf die besonderen Anforderungen eines Krankenhausneubaus sowie der unterschiedlichen medizinischen Nutzungen /Versorgung auszulegen. Dieses umfasst insbesondere die Sanitär- und Medienversorgung, Wärme- und Kälteversorgung, Raumlufttechnik, Starkstrom- und Sicherheitsstromversorgung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, Fördertechnik sowie die Gebäudeautomation. Die Fläche der ehemaligen Patientenstation 0B1 im Erdgeschoss des Hauptgebäudes soll ausgebaut werden für die Modernisierung der neurologischen Frührehabilitation. Das Entwurfskonzept orientiert sich an den funktionalen und betrieblichen Anforderungen einer modernen Abteilung zur neurologischen Frührehabilitation. Im Mittelpunkt der Planung stehen eine wirtschaftliche Flächennutzung, klare Funktionsabläufe sowie eine patientenorientierte Gestaltung. Die Anordnung der Patientenzimmer, Therapie- und Nebenräume ermöglicht kurze Wege für Pflegepersonal und Therapeutinnen bzw. Therapeuten. Gleichzeitig wird durch die räumliche Struktur eine gute Orientierung inner-halb der Station geschaffen. Die Aufenthaltsqualität wird durch helle, freundliche Materialien und eine übersichtliche Organisation der Nutzungsbereiche unterstützt. Besondere Berücksichtigung finden die Anforderungen an Barrierefreiheit, Hygiene, Schallschutz sowie die technische Gebäudeausrüstung. Grundlage der Planung bilden die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) sowie die krankenhaushygienische Fachstellungnahme. Die geplante Raumstruktur mit Ein- und Zweibettzimmern, den zugeordneten Nasszellen sowie den erforderlichen Funktions- und Nebenräumen entspricht grundsätzlich den hygienischen Anforderungen an Pflegeeinheiten. Im weiteren Planungsverlauf werden die Empfehlungen der hygienischen Fachplanung, insbesondere hinsichtlich der Ausstattung einzelner Funktionsräume, der Lagerorganisation sowie der Ausführung hygienischer Handwaschplätze und der Raumlufttechnik, berücksichtigt. Im Zuge der Vorentwurfsplanung wurde die Umsetzung in zwei verschiedenen Baufeldern untersucht. 1. EG, Station 0A mit Technikzentrale 1. UG 2. EG, Station 0B1 mit Technikzentrale 1. UG Da beide Baufelder aufgrund der Spiegelgleichheit des Baukörpers eine sehr ähnliche Struktur und Grundfläche aufweisen, konnte die Planung in beiden Baufeldern in ähnlicher Qualität und Wirtschaftlichkeit abgebildet werden. Lediglich die Technikzentrale im 1. UG in Variante 2 weist eine deutlich geringere Aufstellfläche auf. Dieser Sachverhalt konnte jedoch in den Voruntersuchungen sowohl technisch und auch statisch positiv verifiziert werden. Aufgrund der strukturellen Nähe der Neuplanung zur Station in Baukörper 0B2 konnte sich die Bauherrenschaft für die Umsetzung der Variante 2 entscheiden. Diese wurde in der weiteren Vorplanung weiter abgebildet. Die Planung und spätere Umsetzung erfolgen unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebes. Die Versorgungssicherheit der bestehenden medizinischen Bereiche ist während sämtlicher Umschluss-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen sicherzustellen. Erforderliche Provisorien, Bauzustände, Umschaltungen und betriebliche Abstimmungen sind bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen. Die technischen Anlagen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Betriebssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Klimaanpassung zu planen. Die Vergabe der TGA-Planung erfolgt in einem zeitlich parallel geführten Ausschreibungsverfahren. Die Objektplanung ist mit der TGA-Planung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutzplanung, Medizintechnik sowie den weiteren beteiligten Fachplanungen und den betrieblichen Anforderungen des Knappschaft Klinikums Bottrop abzustimmen.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anlage - Eigenerklärung Haftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anlage - Eigenerklärung über den Umsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Angabe des Umsatzes im Formular "Eigenerklärung über den Umsatz". Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt vorzulegen. Umsatzzahlen von Bietergemeinschaften werden addiert. Die Umsatzangaben verstehen sich ohne Umsatzanteile eines ggfs. beabsichtigt einzusetzenden Nachunternehmers.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anlage - Referenzen (Dienstleistungen) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung):
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung - §§ 44, 75 VgV (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Nachweis Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung - §§ 44, 75 VgV
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufs- oder Handelsregisterauszug (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister mit dem Angebot einzureichen, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen (Mindestanforderungen) - a. Alle Referenzen müssen abgeschlossene Umbauten von Krankenhäusern und/oder medizinischen Einrichtungen mit einer Umbaufläche von mindestens 900 m2 betreffen. b. Alle Referenzen müssen abgeschlossene Baumaßnahmen (Vorlage einer Bauherrenerklärung ausreichend) der letzten 5 Jahre betreffen. Zeitraum gerechnet ab dem Tag der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge.)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen (Bewertung) - Referenz betrifft den Umbau einer medizinischen Station Umbau im laufenden Krankenhausbetrieb Ausführung mindestens der Leistungsphasen 3-8, § 34 HOAI Ausführung mindestens Honorarzone III Leistungen für öffentlichen Auftraggeber (kirchliche Auftraggeber werden in diesem Kontext als öffentliche Auftraggeber gewertet) Zusätzliche Anforderung: für 1 der 3 Referenzen: Baukosten nach DIN 276 (300+400) brutto > = 1,5 Mio EUR 5 1x erreichbar
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 1 000,00
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Anforderung an das Projektteam (PL und stellvertretende PL) - a. PL mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Krankenhausbau b. Stellvertretende PL mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Krankenhausbau c. PL und stellvertretende PL nachgewiesene Erfahrung mit Umbaumaßnahmen im laufenden Krankenhausbetrieb (fachspezifische Qualifikation und persönliche Referenzen)
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Umsatzzahlen - Das ausgefüllte Formblatt "Umsatzzahlen". Nachweis des Gesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 - 2025) sowie über den Umsatzteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungen erzielt wurde, beides in Euro brutto. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt vorzulegen.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung - Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für sonstige Schäden abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein entsprechender Nachweis vorzulegen.
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufs- oder Handelsregister - Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einen Berufs- oder Handelsregisterauszug vorzulegen. Ebenso ist ein Handelsregisterauszug von jedem Nachunternehmer abzugeben, auf dessen Referenzen sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 21/09/202623:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/09/202610:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen werden nachgefordert. Bereits abgegebene, jedoch fehlerhafte oder unvollständige Angaben, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind grundsätzlich von der Nachforderung ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Auf die Vergabeunterlagen insbesondere auf die Teilnahmebedingungen wird verwiesen. Aufgrund der technischen Begrenzung ist eine Auflistung nicht möglich.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Rügepflicht Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 GWB). Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Aurantia Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 6e8206cf-f966-4056-9344-38b9756fefe4 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 26/08/202618:16:38 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 595305-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 166/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/08/2026
Deutschland - Adenau Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für das Betriebsgebäude der zentralen Kläranlage der Verbandsgemeinde Adenau in 53520 Dümpelfeld, Los 3 - Objektplanung Gebäude
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden – Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für das Betriebsgebäude der zentralen Kläranlage der Verbandsgemeinde Adenau in 53520 Dümpelfeld, Los 3 - Objektplanung Gebäude
OJ S 166/2026 28/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für das Betriebsgebäude der zentralen Kläranlage der Verbandsgemeinde Adenau in 53520 Dümpelfeld, Los 3 - Objektplanung Gebäude
Beschreibung: Die Verbandsgemeinde Adenau betreibt zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau unter anderem die mechanisch biologische Zentralkläranlage "Adenauer Bach" in Dümpelfeld (KA Dümpelfeld) mit einer aktuellen Ausbaugröße von derzeit rd. 20.000 EW. Die 1993 in Betrieb genommene Anlage wurde auf das Verfahrensziel der Abwasserreinigung mit simultaner aerober Schlammstabilisierung ausgelegt. Infolge der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal vom 14./15. Juli 2021 wurde auch diese Anlage überflutet und stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders schwerwiegende Schäden beziehen sich auf die Anlagen- und EMSR-Technik, auf das Betriebsgebäude nebst Trafostation, Schaltraum, Notstromaggregat und Gerätehalle/-garage sowie auf die Gebläsestationen, die allesamt auf einer Höhe von ca. 1,5 m bis 2,0 m überflutet und großteils zerstört wurden. Während die zentrale Kläranlage in Dümpelfeld durch gemeinsame Kraftanstrengungen des Abwasserwerks Adenau unter Zuhilfenahme einer Vielzahl von Entsorgungsfachbetrieben, der Bundeswehr, Technisches Hilfswerk -THW- und weiterer Institutionen wenige Wochen nach der Katastrophe wieder einen provisorischen Betrieb aufnehmen konnte, wurden die beiden direkt an der Ahr gelegenen Kläranlagen der Nachbarverbandsgemeinde Altenahr in Altenahr (KA Mittelahr) und Mayschoß hingegen durch die Flutkatastrophe vollständig zerstört. Ein Wiederaufbau der Kläranlagen in der VG Altenahr (Mittelahr) kann insbesondere auch aufgrund der hierfür notwendigen umfangreichen Maßnahmen zur Realisierung der Hochwassersicherheit und mangels Gewährleistung der zukünftigen Hochwasserresilienz nicht mehr erfolgen. Entsprechend den Ergebnissen einer in Auftrag des Umweltministeriums erstellten umfangreichen Studie über die "zukunftsfähige Abwasserbehandlung im Ahrtal" haben die Verbandsgemeinderäte Adenau und Altenahr als gesetzlich zuständige Abwasserbeseitigungsträger deshalb im Februar 2022 jeweils den Beschluss zum Anschluss des Abwassersystems der bisherigen Kläranlage Altenahr an die zentrale Kläranlage Dümpelfeld gefasst. Um die Abwässer und Klärschlämme aus beiden Verbandsgemeinden aufnehmen und reinigen zu können, muss die Kläranlage in Dümpelfeld entsprechend wiederaufgebaut, umgebaut, erweitert und auf die Verfahrensführung mit Klärschlammfaulung umgestellt werden. Nach aktueller Bedarfsplanung wird die Kläranlage zu einer Ausbaugröße von rd. 27.000 EW erweitert. Die zulaufenden Wassermengen betragen voraussichtlich rd. 250 l/s. Ein in energetischer und wirtschaftlicher Hinsicht optimierter zukünftiger Anlagenbetrieb ist angestrebt mit einem Höchstmaß an Anlagenverfügbarkeit. Dabei sollen auch die Möglichkeiten von KI berücksichtigt bzw. genutzt werden. Der Einsatz der KI soll dabei eine Optimierung von Prozessen im Hinblick auf Ressourceneinsparung und Energieeffizienz umfassen. Ziel ist ein zukünftig möglichst klimaneutraler Kläranlagenbetrieb. Eine Planung mit BIM ist angedacht bzw. vorgesehen.
Kennung des Verfahrens: eee7aef0-e905-414b-a904-54bdaacc4bac
Interne Kennung: 304/25
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros, 71520000Bauaufsicht, 71521000Baustellenüberwachung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ahrweiler(DEB12)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YK7M7TM# 1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung. 2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich. 3. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform. 4. Eine Ausnahme von der Nutzung der Vergabeplattform besteht für das Zuschlagsschreiben. Dieses kann vom Auftraggeber direkt an die vom Bieter angegebene E-Mail-Adresse versandt werden. 5. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft. 6. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv-
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für das Betriebsgebäude der zentralen Kläranlage der Verbandsgemeinde Adenau in 53520 Dümpelfeld, Los 3 - Objektplanung Gebäude
Beschreibung: Los 3 - Objektplanung Gebäude - Gegenstand dieser Ausschreibung Der Bearbeitungsumfang beinhaltet die Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 für das Betriebsgebäude, einschließlich der Planung der Ausstattung der Innenräume des Labors (ohne Inventar) und der Räume der Schaltwarte. Folgendes Raumprogramm ist vorgesehen (zur Orientierung): Das Betriebsgebäude wird als eingeschossiges Massivgebäude mit begrüntem Flachdach ausgeführt. Die Hauptabmessungen betragen L x B = 29,99 m x 15,51 m. Raum ungefähre Größe in m² aus Genehmigungsplanung Schaltwarte - 23, Meisterbüro - 21, Analysenraum/Labor - 45, Besprechungsraum - 30, Sanitärbereich Herren mit SW-Trennung - 64, Sanitärbereich Damen mit SW-Trennung - 43, Aufenthaltsraum - 47, Wasch-/Trockenraum - 10, HAR/Heizung/Lüftung - 10, Außentoilette - 6, Damen Toilette - 5, Herren Toilette - 13, Flure/ Schleusen - 70. Ergänzend dazu ist die Technische Ausrüstung für das Betriebsgebäude selbst zu planen, diese Leistungen werden als separates Los ausgeschrieben. Diese Planungsleistungen sind in die Objektplanung zu integrieren. Der Bearbeitungsumfang umfasst ferner ein Fassadenkonzept für die Hochbauten (Maschinengebäude) der Kläranlage und für das Betriebsgebäude, das ästhetischen sowie Nachhaltigkeitsaspekten Rechnung tragen soll. Die Planungsaufgabe beinhaltet ein hohes Maß an Abstimmungsbedarf mit den weiteren an der Planung Beteiligten: Hinsichtlich der Funktionsräume, die im Betriebsgebäude für den Betrieb der Anlage vorzuhalten sind, sind die Vorgaben des Objektplaners für die Ingenieurbauwerke zu integrieren. Die Kläranlage soll mit dem vom Auftragnehmer zu erstellenden Fassadenkonzept ein ästhetisch ansprechendes und nachhaltiges Erscheinungsbild erhalten. Die Vorstellungen des Auftragnehmers sind mit den Vorgaben des Objektplaners für die Ingenieurbauwerke in Übereinstimmung zu bringen. Die zu planenden Objekte ergeben sich mit voraussichtlich den nachbenannten anrechenbaren Kosten (netto): Objektplanung Gebäude - KG 300 - 993.621,05 EUR; TGA Gebäude - KG 400 - 509.879,00 EUR.
Interne Kennung: 304/25
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung(cpv): 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung(cpv): 71200000Dienstleistungen von Architekturbüros, 71520000Bauaufsicht, 71521000Baustellenüberwachung
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ahrweiler (DEB12)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. 2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers: Es sind mindestens vier Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen: - Mindestens zwei geeignete Referenzen über die Erbringung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen aus der Gebäudeplanung für Errichtung (Neubau oder grundlegender Umbau oder Erweiterung) eines funktionellen Betriebsgebäudes, eines Sonderbaus oder eines sonstigen öffentlichen Nichtwohngebäudes (z.B. Bildungs- oder Versammlungsstätten) in vergleichbarer Funktion in Deutschland oder dem europäischen Wirtschaftsraum, mit mindestens vergleichbarer Größe zum Gegenstand haben: - Baukosten KG 300: mind. EUR 0,8 Mio. netto. Es müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 3-6 i.S.d. § 34 HOAI 2021 erbracht worden sein. Es müssten ferner die Leistungen der örtlichen Bauüberwachung erbracht worden sein. Bei den Referenzen muss die Fertigstellung der Planung (d.h. Abschluss der Lph 8, alternativ die Inbetriebnahme) nach dem 01.01.2016 erfolgt sein. - Mindestens eine geeignete Referenz über die Erbringung der Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Fassadengestaltungen von Industriegebäuden, Gewerbegebäuden oder repräsentativen Sonderbauten (z.B. kommunale Einrichtungen), die einen architektonischen Akzent setzen und eine gestalterische Handschrift des Büros erkennen lassen. Bei den Referenzen muss die Fertigstellung der Planung (d.h. Abschluss der Lph 8, alternativ die Inbetriebnahme) nach dem 01.01.2016 erfolgt sein. - Mindestens eine geeignete Referenz über die Erbringung der Planungsleistungen unter Einbeziehung der BIM Methodik. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Excel-Datei "Teilnahmeantrag" genutzt werden. Maßgeblich bleibt der Inhalt der Bekanntmachung. Den Teilnahmeantrag bitten wir im Excel-Format einzureichen, sonstige Unterlagen in PDF. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB). 2. Mindestanforderung an die Größe des Büros und des Projektteams: Das Büro muss eine der Maßnahme angemessene Zahl an Mitarbeitenden aufweisen. Das Projektteam muss mit mindestens zwei Personen (Projektleitung und Stellvertretung) besetzt sein, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen.
Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mindestanforderung: Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1,5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1,5 Mio. EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflichtversicherung oder durch eine Erklärung der Versicherung nachzuweisen, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: 1. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. 2. Erklärung des Bewerbers, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionenVO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen für Betriebsgebäude die die Mindestanforderungen an die geforderten Referenzen erfüllen. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 20,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erfahrung der Erbringung des Bewerbers mit Planungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen für Fassadengestaltungen von Industrie und Gewerbegebäuden. Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 30,00
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Jahren (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung) Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen. Jeweils für die zur Leistungserbringung vorgesehene Person (Projektleiter und stellv. Projektleiter). Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen. Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis der Leistung
Beschreibung: Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung Ihres Angebots fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 50 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure - 40 Stunden Zeichner/Schreibkraft/sonstige Mitarbeiter
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 35
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe - Methoden für die Planung eines Fassadenkonzeptes
Beschreibung: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe - Methoden für die Planung eines Fassadenkonzeptes" erhält ein Angebot - 0-3 Punkte, welches Methoden vorstellt, die eine Erfüllung der genannten Aspekte nicht oder nur sehr eingeschränkt erwarten lassen. - 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das einen Vorschlag macht, in dem eine Erfolgserreichung der Planung hinsichtlich der genannten Aspekte grundsätzlich zu erwarten ist. - 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das Methoden vorschlägt, durch deren Umsetzung die Erreichung des planerischen Erfolges der genannten Aspekte in einem besonderen Maße gesichert erwarten lässt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe - Konzept zur Errichtung des Betriebsgebäudes unter Berücksichtigung der täglichen Betriebsabläufe auf einer Kläranlage
Beschreibung: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Systematische Herangehensweise an die Planungsaufgabe - Konzept zur Errichtung des Betriebsgebäudes unter Berücksichtigung der täglichen Betriebsabläufe auf einer Kläranlage" erhält ein Angebot - 0-3 Punkte, welches nicht erwarten lässt, dass die Betriebsabläufe berücksichtigt werden. - 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das einen Vorschlag macht, mit dem die Berücksichtigung der Betriebsabläufe grundsätzlich zu erwarten ist. - 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das Methoden vorschlägt, die die Betriebsabläufe aufgreifen und in die Planung integrieren sowie dadurch kurze Wege im Betrieb gewährleisten. Das Konzept lässt ein Verständnis für die Abläufe erkennen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Örtliche Präsenz in der Phase der Bauüberwachung
Beschreibung: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Örtliche Präsenz in der Phase der Bauüberwachung" erhält ein Angebot - 0-3 Punkte, bei dem eine Leistungserbringung durch berufsunerfahrenes und nicht hinreichend qualifiziertes Personal angeboten wird und/oder von einer Präsenz der objektspezifischen Fachbauleitung der technischen Anlagen nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen auszugehen ist. - 4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei dem von einer durchgehenden oder nahezu durchgehenden Präsenz der objektspezifischen Fachbauleitung auszugehen ist und diese sowohl berufserfahren als auch qualifiziert ist. - 7-10 Punkte erhält darüber hinaus ein Angebot, mit dem Methoden vorgeschlagen werden, die eine mangelfreie und funktionsgerechte Bauausführung mit großer Sicherheit erwarten lassen und der Bauprozess lückenfrei dokumentiert wird.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Akzeptanz des Vertrages
Beschreibung: Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages" erhält ein Angebot - 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. - 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte erhält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. - 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 5
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/09/202610:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Auftragsausführung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Ingenieur benennen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima - Vergabekammer -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung bei folgender Stelle schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Stiftsstraße 9 55116 Mainz Deutschland E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel.: +49 6131 / 165240 Fax: +49 6131 / 162113
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Webeler Rechtsanwälte
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Verbandsgemeinde Adenau - Abwasserwerk
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 23789dc5-5b13-4fe2-8ffa-8037129b65be - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/08/202609:26:34 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 596049-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 166/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/08/2026
Detaillierte Informationen
über die Leistungen und Vorteile sowie verschiedene Beispielseiten zum
Inhalt der Tender-Dienste finden Sie
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